Bei dieser Markierungsmethode wird mittels einer Autogenflamme eine Markierungsschicht aus Zinkoxid erzeugt. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Flammspritzen.
Der Hauptvorteil besteht darin, dass die Markierung durch Aufbringen einer Schicht auf die Materialoberfläche entsteht, ohne diese mechanisch zu beeinträchtigen.
Das Markierungspulver wird aus dem Behälter durch den Sauerstoffstrom in die Flamme befördert, wo sich das Zinkoxid bildet.
Das Oxid wird dann auf das Blech gesprüht, wodurch eine dünne Linie mit einstellbarer Breite und Dicke entsteht. Die Linie folgt der Führung der CNC-Maschine.
Es können Texte geschrieben und Buchstaben zur Kennzeichnung von Blechen oder Schnittteilen verwendet werden.
Außerdem lassen sich Linien oder Punkte auf die Blechoberfläche aufbringen, um Positionen für nachfolgende Arbeitsschritte zu markieren.
Die Pulvermarkierung kann auf Autogen- oder Plasmaschneidemaschinen installiert werden.